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Der Holiday Extras-Blog bei TRAVELBOOK BlogStars

Auf Safari — Dos und Don'ts

Eine kleine Anleitung "How to Safari"

Never beaten on price

Dos und Don'ts für Eure Erkundungstour auf vier Rädern


Ganz gleich, ob Ihr Selbstfahrer seid oder mit einem Guide auf Safari geht: Nach der folgenden Lektüre werdet Ihr auf ein Abenteuer in der Savanne exzellent vorbereitet sein!


1. DO: SAFARI AUS DER VOGELPERSPEKTIVE

In ihrem Buch “Jenseits von Afrika” schreibt Karin Blixen, dass das größte Geschenk ein Blick durch Gottes Augen war, als sie mit einem kleinen Flugzeug über die Masai Mara flog.

Dem kann ich zustimmen! Auch wenn ich einen Hubschrauberflug spektakulärer finde.

Auch eine Ballonfahrt kann ich wärmstens empfehlen. Ich kenne keinen, der bei dem Anblick der Welt von oben nicht ehrfürchtig wird.


Ballon und Horizont

2. DO: RESPEKTVOLL ABSTAND HALTEN

Doreen, die sich auf Ihrem fernsuchtblog den passenden Namen Isolde MaReisen verpasst hat, fasst für unsere Blogparade ihre 8 Regeln für eine erfolgreiche Safari-Tour als Selbstfahrer zusammen. Respektvoll Abstand zu den Wildtieren halten, ist dabei nur ein sinnvoller Rat, dem wir zu 100% zustimmen können.

Lenkt die Aufmerksamkeit der Tiere nicht durch Brüllen oder Gegenstände auf Euch, nur um das perfekte Urlaubsfoto zu bekommen! Haltet immer respektvollen Abstand und genießt den Moment! Durch den permanenten Blick durch die Linse Eurer Kamera verpasst Ihr sowieso viel zu viel von der Safari.


3. DO: DIE GROßE WANDERUNG

In Kenia ist jährlich ein wahres Naturspektakel zu beobachten: Mehr als eine Millionen Gnus ziehen, begleitet von tausenden Thomson-Gazellen und Zebras, vom Serengeti Nationalpark in Tansania in die Masai Mara nach Kenia. Die “Great Migration” (Die große Wanderung) ist einer der größten Tierwanderungen der Welt. Besonders spektakulär anzusehen ist das Crossing über dem Mara River, in welchem etliche Krokodile lauern. Hier werden auch Löwen besonders häufig gesehen.


Herde von Gnus

4. DO: WILDTIERE MIT JUNGEN UMFAHREN

Diesen Rat gibt uns Elke von wildesafrika.de in ihren Do's und Don'ts auf Safari. Jungtiere mit Papa und Mama sind sicherlich ein tolles Fotomotiv, allerdings sind Elterntiere oft besonders empfindlich, da sie ihre Kinder schützen wollen. Auf den Rat von Elke, Tierfamilien mit Neugeborenen weiträumig zu umfahren, kann man guten Gewissens hören, denn sie war bereits gut 20 Mal in Afrika!


5. DO: SAFARI-EINSTEIGER LÄNDER

Für Safari Einsteiger wird oft Südafrika empfohlen. Eine Safari im Krüger Nationalpark kann aber nicht wirklich mit einer echten Safari-Erfahrung verglichen werden. Für Einsteiger empfehlen wir Namibia. Die Infrastruktur ist gut und trotzdem geht der Abenteuer-Faktor nicht verloren. Zudem ist Namibia bis auf wenige Regionen an der Grenze zu Angola ein relativ sicheres Reiseland und auch für Selbstfahrer bestens geeignet. Besonders zu empfehlen sind Four Wheel Drives mit Dachzelt. Die Campsites sind sehr gut ausgebaut.


Spielende braune Elefanten

6. DON'T: NACHT-SAFARI

Nacht-Safari: Ja oder nein? Eine Safari in der Nacht hört sich spannend an, ist jedoch in fast allen Nationalparks untersagt. Nicht nur die Gefahr, ein Tier nachts zu streifen, ist größer, ebenso steigt das Risiko bei einer Reifenpanne auf nachtaktive Großkatzen zu stoßen. Die sichere Alternative besteht darin, eine Nachtsafari bei einem Safari-Unternehmen zu buchen, das mit großen Scheinwerfern und erfahrenen Fahrern überzeugt.


Safari bei Dämmerung

7. DO: ÜBERNACHTUNG IN DER LODGE ODER IM CAMP

Das Übernachten in einem Nationalpark ist nicht mit einer Nacht in einem herkömmlichen Hotel zu vergleichen. Die meisten Unterbringungen sind als Lodge oder Camp gekennzeichnet. Der Unterschied: Lodges sind Gebäude und haben ein größeres Freizeitangebot. Camps sind kleiner und exklusiver. Aber auch hier gibt es Unterschiede: In Luxus Camps sind die Zelte oft größer, als es die meisten 5-Sterne-Hotelzimmer sind. In Basic Camps können eigene Camper untergebracht werden.


Lodge mit Liege und Swimmingpool

8. DON'T: HOSEN MIT ABNEHMBAREN BEINEN & SANDALEN MIT SOCKEN

Eine Frage des Stils: Auf Safari gibt es generell keinen Dress-Code. Meiner Meinung nach sind Hosen mit abnehmbaren Hosenbeinen trotzdem ein definitives No-Go. Es mag vielleicht praktisch sein, aber es outet jeden Safari-Gänger sofort als Ober-Touri und wer dazu noch die passenden Outdoor-Sandalen mit weißen Tennissocken trägt, kann leider von Niemandem als Safari-Profi ernst genommen werden.

Ohne Socken sind Outdoor-Sandalen durchaus praktisch. Normale Flip-Flops sind auf Safari eher unangebracht, da es viele Pflanzen z.B. Akazien gibt, die sich mit ihren langen Stacheln leicht durch Schaumstoff boren. Für Walking-Safaris würde ich auf jeden Fall festes und geschlossenes Schuhwerk empfehlen.


Touristen im Jeep

9. DON'T do it in white!

Am häufigsten wird Safarikleidung mit den Farben Beige, Khaki und Braun assoziiert. Das ist nicht nur ein Überbleibsel von Kolonial-Safari-Pionieren, sondern hat auch praktische Gründe. Dunkle Farben ziehen eher Moskitos an. Diese sind in Malariagebieten nicht nur nervig, sondern auch gefährlich. Weiß ist auch keine ideale Kleidungsfarbe, da es auf Safaris oft staubig zugeht. Im speziellen auf Walking Safaris wird von knalligen Farben abgeraten.


10. DO: TREKKINGRUCKSACKk

Ich packe meinen Koffer … oder doch lieber einen Trekkingrucksack?

Am besten eignen sich für eine Safari Reisetaschen aus leichtem, aber relativ strapazierfähigem Material. Von Hartschalenkoffern raten wir ab, da sie Platz wegnehmen und unhandlich sind. Als Alternative zu Hartschalenkoffern bieten sich Taschen mit Rollen an.

Allen Campern empfehlen wir einen Trekkingrucksack, der idealerweise auch an der Seite geöffnet werden kann. Da viele Lodges und Camps auch Fuß-Safaris anbieten, raten wir stets einen kleinen Wanderrucksack mitzuführen.

Eine richtig gute Checkliste für Eure Ausstattung und die Planung einer Safari in Afrika gibt es von Beatrice auf reisezeilen.de. Hier findet Ihr Packtipps für Eure Safari, inklusive Safari Notfall-Kit!


11. DO: BILTONG

Noch nie davon gehört? Macht nix. Biltong ist eine Art luftgetrocknetes Fleisch, das besonders im südlichen Afrika weit verbreitet ist. Diese Spezialität gibt es fast überall in Namibia und Südafrika als Snack zu kaufen (ähnlich wie Chips in Europa) und wird aus verschieden Fleischarten hergestellt. Als Safari Snack zwischendurch ist Biltong ideal, da er nicht gekühlt werden muss und den Körper mit Salzen und Mineralien versorgt. Viele Europäer sind von der Optik abgeschreckt. Ich kann den Snack nur empfehlen.


12. DO: TRINKEN!

Wasser: Quell des Lebens!

Auch wenn man auf einer Safari alles um sich vergisst und aus dem Staunen und Fotografieren nicht mehr rauskommt, ist es wichtig immer genügend zu trinken! Besonders während Hitzeperioden sollte man immer genügend Wasservorräte dabei haben. Vom Befüllen von leeren Flaschen an Wasserhähnen in Lodges oder Camps ist dringend abzuraten!

Wir empfehlen immer abgepacktes Wasser zu trinken und auch auf vorherige Öffnungsspuren zu achten.

13. DO: PEEL IT, COOK IT OR FORGET IT

Vor einigen Jahren hat mir einmal ein Tropenarzt eine relativ simpel zu befolgende Regel mit auf den Weg gegeben: “Peel it, cook it or forget it.” Diese Regel gilt für Obst, Gemüse und Salat!

Diesen Rat würde ich gerne jedem Reisenden mit auf den Weg geben, der sich in noch unbekannte Regionen mit fraglichen Hygienevorschriften aufmacht.


Obst

14. DO: REISEN MIT SICHEREN FINANZMITTELN

Ach, reines Glück genießt doch nie, wer zahlen soll und weiß nicht wie. (Wilhelm Busch)

Die Frage aller Fragen bei einem Auslandsurlaub: Bargeld oder Kreditkarte? Generell ist es immer sicherer mit nicht allzu viel Bargeld durch Afrika zu reisen. Ich rate jedem Reisenden einen kleinen Security Betrag auf die Seite zulegen. Am besten separat in eine Reisetasche für den Fall aller Fälle.

Beim Wechseln von Geld sollten die Wechselstuben an Flughäfen eher nicht genutzt werden, da die Umrechnungsrate im seltensten Fall positiv für den Reisenden ausfällt.

Generell ist es meist ratsam, Geld abzuheben, wobei verschiedene Faktoren zu beachten sind:

Ihr solltet auf anfallende Gebühren achten und Euch im Voraus über z.B. Kreditkarten informieren, die eine internationale kostenlose Abhebung garantieren. Viele afrikanische ATMs haben ein Abhebelimit pro Tag (oder pro Abhebung). Auch ist darauf zu achten, dass die Bankautomaten nicht in irgendeiner Weise modifiziert worden sind. Weitere hilfreiche Hinweise zum Thema Finanzen auf Safari gibt es auf lets-go-africa.com.


Geld

15. DO: COPY & PRINT DIE REISEDOKUMENTE

Es ist sehr sinnvoll vor der Reise eine Kopie der Reisedokumente (Reisepass, gegebenenfalls Impfausweis, Kreditkarte etc.) zu machen, um eine Möglichkeit zu haben bei einem Verlust auf etwas zurückgreifen zu können. Viele afrikanische Länder verlangen bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet einen gültigen Nachweis der Gelbfieberimpfung: Deshalb ist es wichtig, einen Impfausweis mit sich zuführen.


16. DO: IMPFEN LASSEN!

Spritze marsch!

Für Informationen zu Impfungen empfehlen wir Safari-Reisenden die Webseite des Auswärtigen Amts, um dort Informationen zum jeweiligen Zielgebiet abzufragen. Generell sollten alle Standardimpfungen vorhanden sein. Bei einem längeren Aufenthalt sollte auch eine Impfung gegen Hepatitis A/B vorliegen. Viele Impfungen werden, wenn sie mit der Urlaubs-Buchungsbestätigung eingereicht werden, sogar von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Es kann zudem sein, dass einige Impfungen über mehrere Wochen verteilt geimpft werden müssen, um einen Schutz zu garantieren. Daher unbedingt ein paar Monate vorher informieren!


17. DO: ACHTUNG VOR MALARIA & DENGUE FIEBER

Viele Safari Destinationen liegen in Malaria bzw. Dengue Fieber Gebieten, eine Gefahr, die nicht unbeachtet bleiben sollte.

Wenn es anfängt zu dämmern, sollte unbedingt lange Kleidung in gedeckten Farben getragen und Moskito Repellent benutzt werden!

Im Voraus können Kleidungsstücke auch mit einem besonderen Mittel gewaschen werden, das eine abschreckende Wirkung auf Moskitos hat. Viele Ärzte raten trotz erheblichen Nebenwirkungen zu Malaria Prophylaxen. Diese können zwar keinen Ausbruch der Krankheit verhindern, allerdings unterdrücken sie unter Umständen die Symptome.

Das Thema Malaria-Prophylaxe ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema! Ob der Nutzen des Medikaments überwiegt, muss jeder Reisende selbst entscheiden. Ich persönlich würde Safari-Reisenden von Prophylaxen abraten und empfehle stattdessen, sich gut einzusprühen und bei verdächtigen Symptomen sofort einen Arzt aufzusuchen.


Sonnenuntergang Steppe

18. DO: TASCHENLAMPE

Es werde Licht!

... nur auf einer Safari ist das manchmal gar nicht so einfach! Viele Camps und Lodges sind nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen und werden von Generatoren betrieben. Diese werden meist in der Nacht abgestellt, was bedeutet, das es dann auch kein Licht mehr gibt.

Meine Empfehlung: Nehmt eine Taschenlampe oder eine Stirnlampe mit auf Eure Safari!


19. DON'T TOUCH

Klein, aber gemein: Verkneift Euch Euren Streicheldrang!

Auch wenn viele afrikanische Tiere oft niedlich aussehen, bleibt nicht zu vergessen, dass es sich hier um wilde Tiere handelt. Allen Streichel-Freunden wird dringend davon abgeraten ihren Trieben zu folgen, da eine Zutraulichkeit von Wildtieren unter anderen auch ein Anzeichen von Tollwut sein kann. Nach einem Biss beträgt das Zeitfenster für eine Tollwutimpfungen ca. 48h. Das kann in einem abgelegenen Gebiet durchaus zu Problemen führen.


Kleiner Pavian

20. DO: TIGER BALM GEGEN BLUTEGEL

Rawr! Im sumpfigen Gebieten ist die Chance relativ groß auf Blutegel zu stoßen.

Mein Tipp: Immer schön Buren-Style die Socken hochziehen und die Beine mit Tiger Balm einschmieren! Diesen Tipp habe ich von einem Tourguide in Borneo erhalten und ich muss sagen, bis jetzt hat es geholfen.


Rover im Fluss

21. DON'T: SCHWIMMEN!

Viele Safari-Gebiete in Afrika sind auch Bilharziose-Gebiete. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Leitungswasser in Afrika gechlort ist. Für Touristen heißt das: Geht bzw. badet nie in stehenden, natürlichen oder künstlichen Gewässern! Ungechlortes Wasser muss abgekocht und / oder gefiltert werden!

IHR HABT WEITERE DOS UND DON'TS?

Dann zögert nicht und teilt Sie uns gerne unten in der Kommentarfunktion mit!


Ein Artikel von Lisa Wiechert. Social Media begeistert und großer Fan von elektronischer Musik.
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