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Die 4 beliebtesten Reiserouten für ein GAP Year

Eine Auszeit vom Beruf oder Studium wird immer beliebter und ist für die eigene Entwicklung von großer Bedeutung. Eine mögliche Neuorientierung, eine neue Sprache lernen oder soziales Engagement zeigen gehören zu den Hauptbeweggründen für das sogenannte GAP Year (z.dt. Zwischenjahr bzw. Auszeitjahr). Abiturienten sehen es gerne, als eine Art Orientierungphase für ihr Studium und finanzieren sich ihre Reise über "Work and Travrl" Programme. Ein ganzes Jahr Auszeit können sich jedoch nur wenige nehmen und verkürzen die Auszeit zu einem sogenannten "Sabbatical". Wie man es auch nennen möchte, die Selbsterfahrung und das Erkunden neuer Länder stehen an erster Stelle.


Doch was kann man in so einem GAP Year alles machen? Viele Anbieter bieten geschnürrte Produkte und analysieren die persönlichen Präferenzen der potentiellen Reisenden. Was früher eine Marktlücke war, ist jetzt ein großer Reisemarkt. Angefangen bei organisierten Praktika, Freiwilligenarbeit in sozialen Einrichtungen und Sprachkursen kann sich jeder sein individuelles Paket im Voraus schnüren. Sich im großen Angebots-Wirrwarr zurecht zu finden ist nicht ganz einfach. Die Frage, die man sich am Anfang stellen sollte: Was möchte ich machen? Nur Reisen? Arbeiten? Eine Sprache lernen oder einfach nur die Seele baumeln lassen?


Im folgendem Beitrag stellen wir Euch die fünf beliebtesten Reiserouten vor, die garantiert für jedes Gap Year in Betracht gezogen werden sollten.

© Image Catalog Titel_Hiker with Backpack on Mountain Landscape

1. Südostasien: Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und die Philippinen

Beginnen wir mit Südostasien. Kaum ein Kontinent ist besser zu bereisen. Viele der Länder sind touristisch gut erschlossen und bei Backpackern sehr beliebt. Hier kommt man mit einem relativ niedrigen Reisebudget aus und muss trotzdem nicht ganz auf Luxus verzichten. In Asien ist die Verpflegung als auch die Unterkunft günstig. Im Mehrbettzimmer, sogenannten "Dorms", kann man teilweise für unter 10 Euro pro Nacht &uulm;bernachten.

Der Trip beginnt häufig in Myanmar. In vielen kleinen Städten hat der Tourismus noch nicht Einzug gehalten, aber genau das macht dieses Land so spannend zu bereisen. Auch viele Asiaten reisen nach Myanmar. Sehenswerte Tempel und Heiligtümer gibt es in Hülle und Fülle. Deshalb wird man eher asiatischen Touristen begegnen, als Europäischen. Wer dieses Land bereist hat, ist für weitere südostasiatische Länder bestens gewappnet. Erlebnisse wie in einem Bauernhaus zu übernachten, wo die Menschen noch über dem offenen Feuer kochen, sind garantiert.

Weiter geht's mit Thailand. Es ist eines der sichersten und schönsten Länder in Südostasien. Der einzige Wermutstropfen ist, dass manche Regionen schier von Jugendlichen Gap Year-lern überflutet werden. Denn gerade Sicherheitsaspekte in puncto Reisen machen es für viele junge Leute sehr attraktiv hierher zu kommen. Inseln wie Koh Pi Pi oder Koh Phangan, sind in manchen Teilen etwas überlaufen. Trotzdem sollte man sich eine Full Moon Party nicht entgehen lassen. Die ganze Nacht wird am Strand gefeiert und spektakuläre Feuerspiele werden von Einheimischen gezeigt. Keine Insel gleicht der anderen, jede hat ihren eigenen Reiz und ihre eigene Besonderheit. Sehr zu empfehlen ist die Insel Koh Yao Noi, für jeden der mehr Ruhe als Party sucht.

© Thailand-Krabi von Reinhard Link

Vietnam, Laos und Kambodscha ähneln sich von den Menschen und den Reisebedingungen. Die Menschen sind ausgesprochen hilfsbereit und freundlich. Vor allem in Kambodscha leben viele Menschen vom Tourismus. Den Reisenden wird einiges angeboten, angefangen bei fragwürdigen Tierkämpfen, bis hin zu fragwürdigen Barbecue Spezialitäten. Die kambodschanischen Strände sind hingegen weitestgehend unberührt und nicht mit Hotelanlagen überfrachtet. Die Kommunikation ist nicht immer einfach, deshalb schadet ein kleines Wörterbuch mit Grundvokabular nicht. An den zentralen Tourismusinformationsständen findet man fachkundiges Personal, das verständliches Englisch spricht.

Als letzten Anlaufpunkt unserer Südostasientour möchten wir die Philippinen erwähnen. Unter anderem auch aus folgendem Grund: Das Land mit fast 100 Millionen Einwohnern benötigt den Tourismus für den Wiederaufbau und Erhalt vieler Bauten. Leider werden die Inseln immer wieder von schweren Taifuns heimgesucht. Geht man ein gewisses Reiserisiko ein, wird man mit atemberaubenden Stränden und hervorragenden Bedingungen zum Tauchen entschädigt. Egal wo man sich auf den von über 7000 Inseln befindet, die Ruhe der Filipinos steckt an.

2. Südamerika: Das Dreiländereck Peru-Bolivien-Chile

Diese drei Nachbarländer bieten ihren Besuchern die Schönheit der Anden, tolle Wüstenabschnitte und saftig grüne Urwälder. Jedes Land hat seine eigene Faszination. Wenn man an Peru denkt, denkt man fast schon automatisch an die größte Attraktion des Landes: Machu Picchu, eine der größten erhaltenen Inka Städte der Welt. Sehr beliebt ist der Inka Trail, der am häufigste zurückgelegte Weg in Südamerika. Er startet am Fluss Rio Urubamba und führt an der Bahnlinie 82 in die Inka Stadt. Auf dem Weg kommt man an interessanten Bergstädten vorbei und man kann sich einen kleinen Eindruck verschaffen, wie das alltägliche Leben in so einem Bergdorf wohl aussieht. Die Peruaner haben dort skurrile Mahlzeiten im Angebot, wie getrocknete Lama Embryonen oder gegrillte Riesenmeerschweinchen.

Bolivien zählt von den drei Ländern sicherlich zu den Ärmeren. Das macht sich in der Infrastruktur und im touristischen Angebot bemerkbar. Wer Luxus und schöne Restaurants sucht, wird hier nicht so schnell fündig. Wer aber auf das authentische Leben und Essen Südamerikas neugierig ist, der wird begeistert sein. Es ist sehr hilfreich ein paar Fetzen Spanisch zu sprechen, da der Großteil der Bevölkerung kein Englisch spricht. Das Netz von Jugendherbergen ist gut ausgebaut und die Unterkünfte sind sehr günstig.

Chile ist eines der landschaftlich vielseitigsten Länder in dem Länderdreieck. Aufgrund der über 4000 Kilometer Nord-Süd Ausdehnung gibt es viele Vulkane zu sehen. Der höchste davon ist der Ojos del Salado. Je weiter südlich man reist, desto kleiner werden die Vulkane, die Gletscher, Seen und Fjorde nehmen zu. Inmitten des Landes, an der westlichen Andenkette, erstreckt sich die trockenste Wüste der Welt, die Atacamawüste. Weiter südlich der Wüste ist die Landschaft auf den ersten Blick sehr karg. Erst an den Küstengebirgen findet man dichte Nebelwälder. So viel ist sicher: Jeder Landschafts-Liebhaber wird hier auf seine Kosten kommen.

3. Zentral Amerika: Mexiko- Belize- Guatemala - Honduras - Nicaragua - Costa Rica

Der direkte Vergleich von Zentral und Süd Amerika zeigt, dass generell weniger Touristen in Südamerika anzutreffen sind. Denn bei den Amerikanern sind die mexikanischen Strände nach wie vor sehr hoch im Rennen. Gerade die Stadt Cancun auf der Halbinsel Yucatan hat sich zu einem Tourismus Magneten entwickelt. Leider werden immer mehr Hotel Komplexe direkt an den Strand gebaut. Die vielen kleinen Inseln, wie Isla de Mujeres, Isla Conzumel und Isla Holbox gelten deshalb als Geheimtipp, die in nur wenigen Stunden mit der Fähre von Cancun aus zu erreichbar sind. Dort kann man hervorragend tauchen gehen und umgeht die Tourismusströme. Auf der Isla Holbox kommen im Juli sehr viele Walhaie zu einem einzigartigen Unterwasserspektakel zusammen. Belize, Guatemala und Honduras sind touristisch nicht ganz so erschlossen wie Mexiko. Dennoch ist das Reisen im Großen und Ganzen unkompliziert und auch hier sind ein paar Fetzen Spanisch von Vorteil. In Belize erlebt man türkisblaue Strände und sehr fröhliche Menschen. Guatemala, das Land der Maya, ist eines der traditionsreichsten Länder Zentral Amerikas. Die einheimische Bevölkerung, die Indichenas, ziehen oft noch traditionelle Gewänder an und sie legen viel Wert auf ihr Kunsthandwerk. Einer der schönsten Orte dort ist der Atitlansee. In Honduras sollte man nicht die zwei größten Mayastätte verpassen: Tikal und Copán. Wer gerne surft ist in Nicaragua und Costa Rica gut aufgehoben. An der Ostküste Costa Ricas ist das Hippie Dorf Puerto Viejo de Talamanca ein Geheimtipp unter den Backpackern. Hier ist das Lebensmotto: "Tranquillo"

4. Australien: Die Westküste

Australien hat für Jeden etwas zu bieten. Die Ostküste ist die populärere Seite Australiens und auch die Meistbesuchte. Wer nicht an der Westkäste war, hat aber Australiens wahre Schönheit nicht gesehen. Einsame weiße kilometerlange Strände, lange einsame Straßen, die durch die wunderschönen endlosen Landschaften mit der charakteristischen roten Erde und den vielen Wildblumen führen. Eine beliebte Strecke ist die von der Margret River Weinregion nach Perth. Von dort aus weiter nach Exmouth bis nach Darwin.

Die Highlights der Aktivitäten auf dieser Strecke sind: spektakuläre Höhlenformationen besichtigen, die schneeweißen Dünen von Lancelin hinunter surfen, abtauchen in das Ningaloo Reef, die vielen Nationalparks (zum Beispiel Kakadu und Francois Peron) mit ihren Tieren erkunden, die Wildnis von Gibb River Road auskundschaften und das Nachtleben in Darwin und Perth genießen. Egal für welche Route man sich entscheidet, ein Gap Year wird in jedem Fall zu einer unvergesslichen Zeit. Deshalb nicht lange überlegen und sofort den Exit planen.

© Whitsunday Island National Park von dronepicr


Ein Artikel von Agnes Czeka. Münchner Flugbegleiterin mit Leidenschaft für exotische Reiseziele.
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