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Sternschnuppen im August: Perseiden

Wünscht Euch etwas!

Sie fliegen wieder, die Perseiden. Wenn die Nächte wieder merklich länger werden und dennoch lau und warm sind, wenn der Höhepunkt des Hochsommers erreicht ist, steht eine besondere Sternschnuppen-Nacht bevor.


Sternschnuppen im August: Perseiden


Was sind Perseiden?

Kometen reisen durch das Sonnensystem und umrunden die Sonne auf einer eliptischen oder hyperbolischen Umlaufbahn. Dabei hinterlassen sie eine schmutzige Spur in Form von Staub und Eis.

Mehrere Male im Jahr kommt es vor, dass die Erde eine solche schmutzige Bahn eines Kometen kreuzt. Passiert dies, durchqueren diese Partikelchen mit einer sehr hohen Geschwindigkeit die Atmosphäre und bringen die dortigen Luftmoleküle zum Leuchten. Das ist der Zeitpunkt eines freien Wunsches!

Wann sind Sternschnuppen aka Perseiden am besten zu sehen?

Ab Ende Juli bis Ende August durchquert die Erde die schmutzige Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Das Maximum findet um den 12. August statt. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, viele Sternschnuppen innerhalb kürzester Zeit zu beobachten.

Wo und wie ist der Sternschnuppen-Schauer am besten zu sehen?

Der Radiant der Perseiden (die Region, in der die meisten Sternschnuppen zu erwarten sind), liegt im Sternbild Perseus. Wenn man sich um Mitternacht in Nordsüd-Richtung auf den Rücken legt, steht das Sternbild fast im Zenit (= 90 Grad ggü. dem Horizont).

Warum nicht gleich auf einer Decke und im Schlafsack übernachten?
Aber Vorsicht: Je klarer die Nacht, desto feuchter und kühler ist es in den Morgenstunden!

Wo stehen die Chancen am besten sich einen freien Wunsch zu erhaschen?

Je dunkler, desto besser. Land schlägt Stadt! Es empfiehlt sich, die Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen. Am besten gleich im Freien übernachten!

Großer Wunsch

Kleiner Wunsch

Warum gibt es langsame und schnelle Sternschnuppen?

Das ist alles eine Frage der relativen Geschwindigkeit zur Erdrotation. Die Sternschnuppe erscheint schneller, wenn das Partikelchen auf uns zukommt (vgl. Gegenverkehr auf der Autobahn). Umgekehrt erscheint sie langsamer, wenn das Partikelchen in die Rotationsrichtung mitreist. Je größer das Teilchen, desto länger werden die Moleküle zum Leuchten angeregt.

Unser Sternschnuppen Besserwisser-Wissen

  • Verglühen die Staubpartikel vollständig, spricht man von einem Meteor.
  • Kommen die Partikel in Kontakt mit der Erde, spricht man von einem Meteorit.
  • Die Perseiden werden im Volksmund "Laurentiustränen" genannt. Der Name basiert auf dem heiligen Laurentius, der qualvoll an einem heißen Eisenrost am 10. August 258 starb — rein zufällig kurz vor dem Höhepunkt der Perseiden.

Ein Gastbeitrag von Mark Listl. Web Analyst und Naturwissenschaftler mit Leib und Seele.
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