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Walpurgisnacht — Mystische Orte, an denen Hexen ihr Unwesen treiben

Walpurgisnacht


Eins, zwei, drei, ihr Hexen kommt herbei,
einmal durch und rundherum,
Hexen tanzen grad und krumm,
eins, zwei, drei — Hexen kommt herbei!


Wenn es morgen dunkel wird, ist es soweit:

Die Hexen schwingen sich auf ihre Besen und machen sich auf den Weg zum Blocksberg. Dort verbünden sie sich mit dem Teufel. Wer sich dieses jährliche Spektakel genauer anschauen möchte, der hat an mehr als 40 Orten rund um den Brocken im Harz Gelegenheit dazu. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Uppsala (Schweden) und in Prag (Tschechien) feiert man Walpurgisnacht.

Mystische Plätze, an denen die Hexen ihr Unwesen treiben, gibt es viele. Wir zeigen euch ein paar davon, die einen Besuch wert sind.

Hexentreppe im Harz, Deutschland

Die Hexentreppe ist eine merkwürdig anmutende, von Menschenhand angelegte Steinformation. Sie befindet sich auf dem Gipfel des Wurmbergs bei Braunlage im Harz. Dort schließt sich einem Steinkreis ein langer Steinweg an, der in dieser mysteriösen Steintreppe endet. Dort sollen sich die Hexen nachts zum Tanz mit dem Teufel einfinden.

Wurmberg

Walberla bei Forchheim, Deutschland

Auf dem Ehrenbürg befindet sich eine kleine, uralte Kapelle. An dieser Stelle stand einst eine heidnische Kultstädte. Einer Legende nach sollen Menschen aus dem Dorf ihre Seele dem Teufel verschrieben haben. Mit Hilfe einer "Hexensalbe" konnten sie sich von ihrem Körper lösen und einen Geistritt durch die Nacht durchführen. Auf dem Berg Ehrenbürg haben sie sich dann versammelt.

Der Druidenhain, Deutschland

Bei dem kleinen Dorf Wohlmannsgesees zwischen Ebermannstadt und Gößweinstein in Franken befindet sich der Druidenhain. Dieser ist eine seltsame Ansammlung riesiger Großsteine. Hexen sollen hier ihre Bankette abhalten. Wer sich dorthin begibt kann ein eigenartige, verzauberte Atmosphäre erleben.

Walpurgisnacht

Das Hexenbödele, Südtirol

Mystische Orte, an denen Hexen ihr Unwesen treiben, findet man nicht nur in Deutschland. Das Hexenbödele ist eine kleine Lichtung oberhalb von Lengstein in Südtirol. In der Mitte der Lichtung ragt eine einzelne Lärche hoch auf. Diese Lärche hat einen auffälligen "Hexenbesen". Dies ist eine dichte Wucherung von Ästen und Zweigen. Zudem ist die Lärche mit einem Kruzifix geschmückt. Zu mitternächtlicher Zeit sollen hier die Hexen mit dem Teufel tanzen. Aber aufgepasst! Wer sich nachts dorthin verirrt, erlebt sein blaues Wunder. Einer Legende nach wird jeder, der die Hexen und den Teufel beim Tanzen stört, von den Hufen des Teufels in die Erde gestampft.

Die Hexenbänke am Puflatsch, Südtirol

Die Basaltsäulen an der Westseite des Puflatsch haben eine eigenartige Erscheinungsform. Sie sehen wie versteinerte Sitze mit Rückenlehne aus. Deshalb heißen sie "Hexenbänke". Auf den Hexenbänken sitzt einer Sage nach gern die Oberhexe. Von dort lässt sie ihren Blick über die Gegend schweifen. Nachts versammeln sich dort die Schlernhexen. Mit ausgelassenem Geschrei und als geschlossene Horde fliegen sie zum Schlern. Dort versammeln sie sich, um wilde Feste zu feiern.

Walpurgisnacht


Ein Artikel von Kathrin Bendner. Alpenpanorama und Wandertouren lassen ihr Herz höher schlagen.
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